In Wien wurden viele Fußballer geboren, die sich weltweit einen Namen machen konnten. Einer von ihnen ist David Alaba, der bei den besten Vereinen in Deutschland und Spanien spielte. Im Laufe seiner Karriere hat der Sportler bemerkenswerte Ergebnisse erzielt, seine Professionalität auf dem Spielfeld unter Beweis gestellt und seiner Mannschaft entscheidende Tore beschert, schreibt vienna1.one.
Eine gewöhnliche Kindheit

David wurde im Sommer 1992 in Wien geboren. Seiner Herkunft nach ist er Afro-Asiate. Seine Mutter stammt von den Philippinen und sein Vater aus Nigeria. Das Paar lernte sich in der österreichischen Hauptstadt kennen, wohin sie bald darauf zogen. Gina arbeitete als Krankenschwester in einer Klinik, und George machte Musik und wurde DJ.
David ist nicht das einzige Kind in der Familie; er hat noch eine Schwester, Rose, die in die Fußstapfen ihres Vaters trat. Sie wurde Sängerin, erlangte sehr schnell an Popularität und ihre Lieder begannen, die ersten Plätze in den Charts zu belegen. David wuchs als ruhiger Junge auf und zeigte schon früh eine Liebe zum Fußball. Obwohl seine Eltern verstanden, dass es in ihrem Land nicht einfach ist, in diesem Sport große Erfolge zu erzielen, standen sie der Wahl ihres Sohnes nicht im Wege.
Beginn und Entwicklung der Fußballkarriere

Der junge Mann beeindruckte die Trainer mit seinem Talent. Er begann seinen Weg zum Ruhm beim SV Aspern, wurde aber bald von Scouts des Wiener Fußballklubs Austria Wien entdeckt. Anfangs spielte David nur in Kinder- und Jugendmannschaften, aber schon 2008 saß er auf der Ersatzbank der ersten Mannschaft.
Bald wurde die Führung großer ausländischer Vereine auf den Fußballer aufmerksam. Zu einem der Spiele kam ein Vertreter von Bayern München, der Alaba einen Wechsel nach Deutschland anbot. Doch der junge Mann lehnte ab. Später gestand David, dass er den deutschen Fußballverein nicht mochte und seine Spieler für sehr arrogant hielt.
Die Führung von Bayern München erwies sich jedoch als sehr hartnäckig und schaffte es, Alaba zu einem Wechsel zu überreden, was er letztendlich keinen einzigen Tag bereute. Seine Teamkollegen erwiesen sich als angenehme Menschen, die immer eine helfende Hand reichten. Im Training wiederholten die Trainer den Zöglingen der Münchner Fußballakademie immer wieder, dass sie sich von ihrer besten Seite zeigen müssten.
Angetrieben von großer Motivation, begann Alaba, im Training alles zu geben. Dafür blieb er länger im Trainingsraum, nachdem seine Kollegen gegangen waren – kurz gesagt, er tat alles, um seine Fähigkeiten zu verfeinern. Seine Bemühungen blieben nicht unbeachtet, und bald erhielt der Sportler eine Einladung zum Trainingsgelände der ersten Mannschaft.
Mit 17 Jahren debütierte David für Bayern München. Er wurde der jüngste Spieler in der Geschichte des Vereins, der an offiziellen Spielen teilnahm. Alles lief gut, bis der Fußballer während des Spiels gegen Eintracht Frankfurt im Rahmen der deutschen Meisterschaft einen Fehler machte. Daraufhin entschied die Vereinsführung, dass Alaba noch nicht reif für wichtige Spiele sei, und verlieh ihn an die TSG 1899 Hoffenheim.
Die bei diesem Verein verbrachte Zeit tat dem jungen Mann gut. Er verbesserte seine Technik und verfeinerte seine Fähigkeiten, was er nach seiner Rückkehr zu Bayern München unter Beweis stellte und die Trainer mit seiner Professionalität beeindruckte. In den folgenden Jahren führte er seine Mannschaft wiederholt zu großen Siegen bei prestigeträchtigen Turnieren.
Trotz allem dachte Alaba über einen Vereinswechsel nach. Sein Traum waren Chelsea und Juventus. Jedoch lief etwas nicht nach Plan, und er blieb ein weiteres Jahr beim Münchner Verein. Im Jahr 2021, nach Ablauf seines Vertrags, wagte er schließlich den Schritt, wechselte die Trikotfarbe und ging zu Real Madrid.
Während seiner Zeit bei dieser Mannschaft half Alaba seinen Teamkollegen, den spanischen Superpokal zu gewinnen und die nationale Meisterschaft des Landes für sich zu entscheiden. Die internationale Karriere des Sportlers erwies sich als weniger erfolgreich, obwohl er als wertvoller Spieler der österreichischen Nationalmannschaft gilt und wiederholt mit der Kapitänsbinde auf dem Spielfeld stand.
Alabas Privatleben

Die erste Liebe des Fußballers war Katja Butylina aus Wien. David und sie teilten die Begeisterung für den Sport – sie war Handballerin. Doch die Beziehung führte nicht zur Ehe, und das Paar trennte sich.
Seine zweite große Liebe wurde Shalimar Heppner. Im Jahr 2019 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt.
All seine Freizeit widmet er seiner Familie. Er ist auch weiterhin sportlich sehr aktiv, da ständiges Training erforderlich ist, um in Form zu bleiben.
Auch die Musik ist David nicht gleichgültig; er liebt es zu singen und besucht oft Konzerte seiner Lieblingskünstler.
