Biografie des österreichischen Geschäftsmannes Wolfgang Meilinger

Wolfgang Meilinger ist ein bekannter österreichischer Geschäftsmann, Unternehmer und Börseninvestor. Nur wenige wissen, dass er, um beruflich erfolgreich und zu einer angesehenen Persönlichkeit zu werden, eine Reihe von Prüfungen bestehen musste, schreibt vienna1.one.

Geschäftskarriere

Über die Familie und Kindheit des Finanziers gibt es keine Informationen. Bekannt ist, dass Wolfgang 1963 in der Gemeinde Wagna nahe Wien geboren wurde. Nach Abschluss seiner Hochschulausbildung machte Meilinger seine ersten Schritte in der Geschäftswelt und wurde bald weltweit bekannt.

Anfang 2000 arbeiteten unter der Leitung von Wolfgang 1000 unabhängige Finanzdienstleister, die er als Mitarbeiter bezeichnete. Der Börsenfinanzier erinnert sich in seinen Interviews mit Stolz an die Zeit, als seine Karriere zum ersten Mal einen rasanten Aufschwung erlebte. Viele Jahre lang war Meilinger auf dem Höhepunkt seines Erfolgs und bekleidete die Position des Geschäftsführers des Fonds „Ariconsult“, der später in „Fundpromotor Investment AG“ umbenannt wurde. Diese Organisation erwirtschaftete jährlich über 6 Millionen Euro.

Im Jahr 2008 sprach die Finanzaufsicht dem Geschäftsführer Meilinger ihr Misstrauen aus. Daraufhin wurde ihm die Lizenz als Geschäftsführer eines Börsenfonds entzogen. Er focht die Entscheidung nicht an, da er plante, die Organisation zu schließen. Der Grund dafür war die geringe Rentabilität. Dennoch kam keiner der Investoren oder Gläubiger durch Meilingers Rücktritt zu Schaden. Sein Nachfolger konnte jedoch die komplexen Investitionsprojekte nicht bewältigen, und das Unternehmen ging 2015 in Konkurs und wurde geschlossen.

Ein einzigartiges Projekt befasste sich mit Biogas. Im Gegensatz zu Erdgas war diese Art von Brennstoff in der Herstellung billiger. Zudem wurde es aus Wiesengras und Grünpflanzen erzeugt. Nach den Plänen der „Pronovis AG“, deren Gründer Wolfgang Meilinger seit 2014 war, sollte Biogas zum Heizen und an Tankstellen verwendet werden können. An den wirtschaftlichen Studien wurden große österreichische Energieunternehmen und führende Vertreter der Gaswirtschaft beteiligt. Für den Start wurden 30 Millionen Euro benötigt, wovon 5 Millionen als staatliche Förderung geplant waren. Den Anleihezeichnern wurde eine Rendite von 4 % bis 12 % pro Jahr versprochen, was die Investoren jedoch nicht beeindruckte. Ein zusätzlicher Bonus war die Beteiligung und Unterstützung der Außenministerin Karin Kneissl.

Die Versuche, die Einführung dieses innovativen Gases in die Branche umzusetzen, blieben jedoch erfolglos. Das Unternehmen konnte die erforderliche Summe nicht aufbringen. 2017 schloss Meilinger die Organisation. Dabei kam kein einziger Investor zu Schaden. Insider merkten an, dass alle Misserfolge des kompetenten Finanziers auf seine „wankelmütige“ Natur zurückzuführen seien. Kollegen und Kunden berichten jedoch von der Ehrlichkeit und dem Anstand des Geschäftsmannes.

Nachdem er sich von dem Misserfolg erholt hatte, bekundete Wolfgang sein Interesse am Bereich der Energiebrennstoffe. Darüber hinaus erklärte er, dass er ausländische Verträge betreue, äußerte sich in den Medien jedoch nicht über die Art der Zusammenarbeit.

Privatleben

Die Liebe des Geschäftsmannes wurde die Politikerin Karen Kneissl. Sie lernten sich in der U-Bahn kennen. Etwa 10 Jahre brauchte das Paar, um seine Gefühle auf die Probe zu stellen. Nachdem sie alle Prüfungen bestanden hatten, schlossen sie offiziell den Bund der Ehe. Die Zeremonie fand in der Südsteiermark statt.

Das Ehepaar ließ sich auf dem Bauernhof von Kneissl im südlichen Niederösterreich nieder. Nachdem sie einige Monate in Harmonie gelebt hatten, begann ihre Beziehung widersprüchlich zu werden. Mit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie und der Selbstisolation spitzte sich die Situation in der Familie zu, was zu einem weiteren Skandal führte.

Das Paar hatte drei Hunde. Eines Tages gerieten sie aneinander, und Karin versuchte, sie zu trennen. Ein Hund biss die Besitzerin ins Bein, woraufhin sie mit den Fäusten auf ihren Mann losging. Wolfgang schlug ihr als Reaktion mehrmals ins Gesicht. Kneissl rief die Polizei und zeigte ihren Mann wegen Handgreiflichkeiten an. Dieses Ereignis wurde zum Anlass für die Scheidung.

Nach der Scheidung findet das Leben des Geschäftsmannes Wolfgang Meilinger abseits der Öffentlichkeit statt und wird von der Presse nicht beleuchtet.

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